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19.07.2010 Republikaner begrüßen Ausgang des Hamburger Schulreferendums
Rolf Schlierer: „Der schwarz-grüne Modellversuch in Hamburg endet im Chaos“
Die Republikaner haben die Hamburger Elterninitiative „Wir wollen lernen“ zum eindeutigen Ausgang des Schulreferendums in der Hansestadt beglückwünscht. „Die Hamburger haben ein klares Zeichen gesetzt, daß Elternrecht und Elternwille wichtiger sind als ideologische Experimente von Bildungsfunktionären“, erklärte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer. Das Ergebnis des Bürgerentscheids sei zugleich eine klare Absage an das verfehlte Konzept der Zwangsintegration durch Einheitsschulen.
„Die Primarschule hätte Hamburg lediglich einen Spitzenplatz auf der Pisa-Negativliste eingebracht“, sagte Schlierer. Daß die sechsjährige Grundschule untauglich und ungerecht sei, könne man anschaulich in Berlin studieren, wo dieser Irrweg schon vor längerem beschritten worden sei. Verlängerte Grundschulzeiten dienten vor allem dazu, begabtere Schüler in Geiselhaft zu nehmen, um die Folgen der gescheiterten Integrationsillusionen zu kaschieren.
Nach dem Abgang des mittlerweile sechsten CDU-Länderregierungschefs innerhalb von wenigen Monaten liegt nach Ansicht der Republikaner unübersehbar „Merkeldämmerung“ über Deutschland. „Die Führungsleute verlassen das sinkende Schiff“, sagte Schlierer. Die Union dümpele führungs- und ziellos als profillose Beliebigkeitspartei der Mitte dahin, die von mittelmäßigen Kadern aus der zweiten und dritten Reihe mehr schlecht als recht über Wasser gehalten werde. Die Merkel-Union, die nur noch den Machterhalt als Selbstzweck ohne Ziele und Inhalte als Ziel habe, sei gründlich abgewirtschaftet. Um so dringender werde in dieser Situation ein rechtskonservatives Gegengewicht benötigt, um wieder neuen Schwung in die politische Landschaft zu bringen.
Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle
Pressemitteilung Nr. 48/10 vom 19.07.2010
7/19/2010
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